10. Oktober 2011 – Tourismus in Absurdistan – Ein Blick hinter die Kulissen in Nord Korea?

Einladung - Tourismus in Nord Korea (260)

Nord Korea, ein bergiges Land mit kümmerlicher Landwirtschaft und vielfach brachliegenden Industrien, ist für Besucher nicht einfach zu erkunden. Die Infrastruktur ist weitgehend zerstört, viele alte Kulturstätten vernichtet und die Städte sind Variationen aus grauem Beton. Darin bewegen sich die Menschen zu Fuß oder mit maroden öffentlichen Verkehrsmitteln, um ihr tägliches Leben mühsam zu organisieren. Der „geliebte Führer“ Kim Jong Il leitet die Gesellschaft und Wirtschaft bis ins Detail an, während die Machtorgane von Staat und Arbeiterpartei alles kontrollieren. Eine Zivilgesellschaft kann sich so kaum entwickeln.


Und dennoch vollbringt das Regime unvorstellbare, teilweise groteske Anstrengungen, einem Besucher den Anschein von Normalität zu vermitteln. Die gesamte Umwelt wird dabei zu Statisten. Unser AGE Mitglied, Dirk Kunze hat mehrere Tage, unter permanenter Aufsicht als „Tourist“ in Nord Korea verbracht, mit Hilfsorganisationen gesprochen, den deutschen


Botschafter getroffen und genoss ein seltsames Gefühl von Freiheit, allein durch die Strassen von Pyongyang zu fahren. Er wird uns von kuriosen Beobachtungen und Impressionen berichten – denn, was wissen wir über dieses Land, außer das dort “Der Irre mit der Bombe” regiert?
Was sollen wir wissen?